Neuer Mercedes SL vorgestellt31. Jul 2001 11:22, ergänzt 16:21Der neue Oberklasse- Sportwagen von DaimlerChrysler ist in neuer Form vorgestellt worden: Schneller, stärker, teurer.
Der Autokonzern DaimlerChrysler
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hat am Dienstag in Hamburg den neuen Sportwagen Mercedes-Benz SL vorgestellt. Der zweisitzige Roadster mit 306 PS soll an die Tradition des berühmten «Flügeltürers» 300 SL aus den 50er Jahren anknüpfen. Der neue SL hat laut DaimlerChrysler als weltweit erstes Auto ein elektrohydraulisches Bremssystem.
Ab Oktober im MarktDie Auslieferungen des neuen Mercedes SL beginnen im Oktober. In diesem Jahr ist die Produktion noch auf 7500 Fahrzeuge beschränkt, im kommenden Jahr ist die Fertigung von 30.000 Fahrzeugen möglich. Mercedes-Benz Markenvorstand Jürgen Hubbert verwies darauf, dass wegen der relativ kleinen Stückzahlen im Segment der Luxus-Sportwagen der Gewinnbeitrag des Mercedes SL zum Konzerngewinn von DaimlerChrysler keine besonders große Bedeutung habe. «Es ist wichtig, aber es ist wichtiger für die Marke als für das insgesamte Ergebnis des Konzerns», sagte Hubbert.
Mercedes wolle jedenfalls wie bislang am Segment der Luxus-Sportwagen weiterhin mit jährlich 25.000 bis 30.000 Stück teilhaben. «Wir werden einer der Gewinner sein», betonte er mit Blick auf die Konkurrenz.
Abschied vom Stoffdach
NULL=YESHomepage von Mercedes-Benzhttp://www.daimlerchrysler.de/index_g.htm?/news/top/2001/t10731_g.htm
Das in dieser Klasse einzigartige Metalldach verschwindet beim neuen SL innerhalb von 16 Sekunden im Kofferraum. «Dieser SL zeigt Muskeln» sagte Hubbert. Präsentiert wurde das neue Auto, dessen Linie weitgehend den fließenden Formen der aktuellen S-Klasse folgt, in einer dramatisch überzogenen Multimedia-Show.
Schön, schnell..
NULL=YES«n-tv» sendet für Mercedeshttp://www.netzeitung.de/autoundtechnik/154595.html
Sein Urvater 300 SL «Flügeltürer», von dem der Neue ein paar Details und den Anspruch auf die Legenden-Rolle erbt, zählte mit einer hohen Motorleistung und der hocheleganten, mit Hutzen, Wülsten und Rundungen zeittypischen Form zu den schnellsten und schönsten Serienautomobilen seiner Zeit. Die sachliche Innenraumgestaltung, besonders des Armaturenbretts mit Doppelinstrumenten und integrierter Tankanzeige und Uhr, prägte nahezu alle späteren Mercedes-Generationen.
... und gefährlichSo weit zur Legende. Die Realität hatte auch ihre Schattenseiten. Das Fahrwerk des 300 SL war im Gegensatz zur Form des Wagens nicht dem Rennsport entlehnt, sondern stammte von der Limousine. Mit unterdimensionierten Bremsen, schwammiger Straßenlage und unpräziser, indirekter Lenkung sprach es dem sportlichen Auftritt des Wagens wie auch der Motorleistung Hohn.
Daran mag Mercedes heute nicht erinnern - der neue Wagen ist im Konzern-Spin definiert als Summe von High-Tech und Legende. Wobei auch die Technologie bei der Präsentation des Autos von allerhand wabernden Bildern und einem zart hingewimmerten Originalsong Lionel Ritchies in reiner Emotion aufgelöst wurde: SL, ein Hochgefühl zum Preis eines Reihenhauses.(nz)
Der grandios aufspielende Andy Roddick verlangte Roger Federer in einem denkwürdigen Wimbledon-Finale fünf Sätze lang alles ab, doch der Champion behielt die Nerven. Jetzt thront der Schweizer ganz allein auf dem Tennis-Olymp.
Noch mehr Geld: Die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB braucht eine weitere Milliardenspritze und erhält sie auch. Noch mehr Ärger: Gegen zwei weitere Vorstandsmitglieder wurde nun Strafbefehl erlassen.