• Letztes Update 12:03 - Samstag 22. November 2008
  • Netzeitung.de: News & Nachrichten
  • Kostenloses NZ-Archiv:
Linie Teaser
 
 

Deutsche tanken viel weniger

13. Jun 2008 17:53

Viele Verbraucher versuchen, möglichst selten zur Tankstelle zu fahren
Bild vergrößern
Foto: dpa
Die Autofahrer haben sehr empfindlich auf die hohen Preise an den Tankstellen reagiert. Knapp acht Prozent weniger Benzin wurde im Mai verkauft, auch Diesel wurde deutlich weniger nachgefragt.
Die Rekordpreise für Benzin und Diesel haben im Mai zu einem deutlichen Rückgang des Kraftstoffverbrauchs geführt. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres reduzierte sich der Absatz von Benzin um 7,7 Prozent und von Diesel um 3,4 Prozent, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Hamburg mit. Das ist in diesem Jahr der bislang deutlichste Rückgang.

Für den gesamten Zeitraum der ersten fünf Monate liegt der deutsche Benzinmarkt mit 3,7 Prozent im Minus, der Dieselmarkt dagegen mit 4,7 Prozent im Plus. Die Zahl der Diesel-Pkw steigt und wegen der guten Konjunktur sind viele dieselgetriebene Lastwagen auf deutschen Straßen unterwegs. Normalbenzin, das seit dem vergangenen Jahr gleich viel kostet wie Super und deshalb keinen Preisvorteil mehr bietet, konnte nicht einmal die Hälfte der Absatzmengen des Vorjahres erreichen, aber immer noch mehr als eine Million Tonnen. Das entspricht einem Anteil von 12,3 Prozent an allen Otto-Kraftstoffen.

Heizöl-Verkauf zieht an

Tanken war im Mai in Deutschland so teuer wie noch nie: Ein Liter Superbenzin kostete laut ADAC im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt 1,483 Euro, Diesel 1,452 Euro. Am Freitag kostete ein Liter Superbenzin an deutschen Tankstellen nach Informationen aus der Mineralölbranche im bundesweiten Durchschnitt 1,53 Euro und blieb damit weiter auf Rekordniveau. Diesel lag mit 1,51 Euro je Liter leicht unter seinem Höchststand.

Der Heizöl-Verkauf, der im vergangenen Jahr wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer weitgehend zum Erliegen gekommen war, zieht unterdessen wieder an. Viele Heizöl-Kunden hatten in der Hoffnung auf sinkende Preise mit dem Kauf gewartet und müssen nun zu hohen Preisen von mehr als 90 Euro je 100 Liter dringend nachkaufen, weil sie sonst auf dem Trockenen sitzen würden. In den ersten fünf Monaten legte der Heizöl-Verkauf um 26 Prozent auf knapp acht Millionen Tonnen zu. Wegen des stärkeren Heizöl-Geschäfts lag auch der Gesamtmarkt für Mineralölprodukte in den ersten fünf Monaten mit 5,5 Prozent im Plus und erreichte 30,5 Millionen Tonnen. (dpa/AP)



DruckenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews

Aus anderen Ressorts:

KSC mit Heimpleite gegen den BVB

Das goldener Tor schoss Mohamed Zidan gegen KSC-Torwart Miller
Foto: dpa
Bild vergrößern
Die Karlsruher versinken immer tiefer im Abstiegskampf: Auch gegen Borussia Dortmund gelang die Trendwende nicht. Mohamed Zidan versetzte den Badenern schon in der 20. Minute den entscheidenden Schlag.

HRE beansprucht Garantien von 20 Milliarden

Lizenz zum Geldleihen: Die Hypo Real Estate darf nicht stürzen
Foto: dpa
Bild vergrößern
Das Fass scheint ohne Boden zu sein: Um kurzfristig fällige Schuldverschreibungen zu bedienen, braucht der taumelnde Immobilienfinanzierer weitere Hilfen des Rettungsfonds.
Staumelder Stauprognose
  •  
    •  Hamburg 2°
    •  Berlin 1°
    •  Köln 1°
    •  Frankfurt 2°
    •  Stuttgart 1°
    •  München -1°

    zum Seitenanfang
    Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
    NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
    Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
     
    Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
     
    IT & Security by Procado
     
    [ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
    Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.