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Tanktourismus empfohlen:
An freien Tankstellen oder im Ausland tanken
08. Mai 2008, 14:07
 | Zu Pfingsten werden die Kraftstoffpreise auf Rekordniveau steigen. Selbst die Autoclubs raten, im benachbarten Ausland die Zapfsäulen anzusteuern. |
Tankstellen sollten über Pfingsten erst im Ausland angesteuert werden
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| Foto: dpa |
Als Reaktion auf die vor Pfingsten vielerorts auf Rekordniveau gestiegenen Spritpreise sollten Autofahrer an freien Tankstellen tanken. Und wer die Möglichkeit hat, besorgt sich im Ausland Sprit. Das rät der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart. «Der Verbraucher wird zum Tanktourismus gezwungen», sagte ein Sprecher des Clubs am Donnerstag dem dpa-Themendienst. Denn in Deutschland werde er vor Feiertagen regelrecht abgezockt: Viele Tankstellen erhöhten dann drastisch die Preise, weil sich zahlreiche Verbraucher auf den Weg machen.
Nur Niederlande teurer
So auch jetzt wieder: Laut dem Mineralölwirtschaftsverband in Hamburg kostete der Liter Superbenzin am Donnerstag im bundesweiten Durchschnitt 1,49 Euro. Für den Liter Diesel wurden im Schnitt 1,43 Euro verlangt. Im Ausland ist der Sprit dem ADAC in München zufolge oft deutlich günstiger. So kostet der Liter Super etwa in Österreich nur 1,24 Euro, der Liter Diesel 1,25 Euro. In der Schweiz sind es sogar nur 1,16 und 1,28 Euro.
Teurer als in Deutschland ist Sprit nur in den Niederlanden, wo der Liter Super 1,59 Euro kostet, in Dänemark (Super: 1,47 Euro, Diesel: 1,46 Euro) und Belgien (Super: 1,53 Euro). Am billigsten tanken Autofahrer in Europa derzeit in Slowenien: Hier werden für den Liter Super nur 1,08 und für den Liter Diesel 1,16 Euro fällig.
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