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60 Jahre Jaguar XK:
Die feine englische Fahrt
16. August 2008, 08:02
 | Wer Jaguar hört, denkt sofort an den E-Type. Doch für Jaguars Rennsport-Geschichte und den Erfolg auf dem US-Markt war der XK viel wichtiger. Die alte Katzendame wird 60 - Zeit für einen Seniorenausflug. |
Ein Jaguar XK aus dem Jahr 1958
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| Foto: Jaguar |
Von Sebastian Viehmann
Was für ein Komfort! Ganz ohne Verrenkungen gleitet man unter das riesige Holz-Volant und freut sich, dass Fahrer und Beifahrer im Jaguar XK 150 nicht um die Ellbogenfreiheit kämpfen müssen. Ein ledernes Instrumentenbrett rahmt eine komplette Armaturensammlung ein - nicht einmal die geschmackvolle Zeituhr fehlt. Der ehrwürdige Sechszylinder unter der ellenlangen Haube läuft geschmeidig und schiebt den alten Briten bei Bedarf kraftvoll voran. Um den Schalthebel zu bewegen, muss man nicht vorher im Fitness-Studio trainiert haben, und die Federung hat sich ihren Namen redlich verdient.
1861 Pfund für ersten XK
Wer schon mal einen alten Triumph oder Austin Healey pilotiert hat, kann nachvollziehen, warum der Jaguar XK so erfolgreich wurde. Er war nicht so ruppig und laut wie viele Roadster-Urgesteine, bot mehr Platz und Komfort und war alltagstauglicher. Kurzum: Als XK-Pilot muss man auch heute noch weniger leidensfähig sein als andere Anhänger der britischen Freiluft-Kultur.
Das XK 150 Drophead Coupé markiert die dritte Generation einer Baureihe, die 1948 mit dem XK 120 begann. Ein Gentleman aus Brighton wurde im August 1958 glücklicher Erstbesitzer des XK 150. 1861 Pfund zahlte er für das edle Gefährt in der schlichten Lackierung «Pure White», ausgestattet mit einem Vierganggetriebe samt Overdrive.
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