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Historie Autorennen vor 100 Jahren:
Tollkühne Männer in ihren tollen Kisten
09. August 2008, 08:13
 | An diesem Wochenende findet der Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Im Gegensatz zu den Rennen vor 100 Jahren ist das heutige Rennen aber ein wahrer Klacks, wie der Jubiläums GP im französischen Dieppe beweist. |
Vier von den ganz tollkühnen Männern
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| Foto: press-inform |
Von Stefan Grundhoff
Als Christian Lautenschlager in seinem nicht mehr ganz strahlend weißen Mercedes 140 PS nach knapp sieben Stunden unter dem Klang der deutschen Nationalhymne die Zielflagge als erster sah, begann für Mercedes ein neues Zeitalter. Beim Großen Preis von Frankreich im französischen Dieppe feierten die Stuttgarter ihren ersten Grand-Prix-Sieg.
Tortur für Mensch und Material
100 Jahre später machte sich eine handvoll Wagemutiger auf, die Strecke an der französischen Kanalküste erneut zu bezwingen. Im Gegensatz zu 1908 jedoch ohne jeglichen Zeitdruck. Damals hatten die Piloten den Kurs über Stadt und Land entlang der Kanalküste zehn Mal hinter sich gebracht. Eine wahre Tortur für Mensch und Material.
Rennsportexperte Jochen Mass bei der Neuauflage 2008: «Es ist unglaublich, was die Fahrer in ihren Rennwagen vor 100 Jahren geleistet haben. Die Autos waren alles andere als leicht zu fahren. Trotzdem lag das Spitzentempo bei bis zu 170 km/h. Einige haben dieses Abenteuer auf schlechten Straßen mit dem Leben bezahlt.»
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