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BMW 7er Reihe:
30 Jahre Konkurrenz für S-Klasse
29. Juni 2008, 08:13
 | Der neue 7er BMW der Generation F01 steht in den Startlöchern. Die potentiellen Kunden sind fast so aufgeregt wie die Konkurrenz. Seit drei Jahrzehnten begeistert der innovative Bayer die Automobilwelt. |
Der BMW 733i von 1977
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| Foto: press-inform |
Von Stefan Grundhoff
Als sich die BMW-Verantwortlichen Anfang der 70er Jahre entschieden hatten, einen echten Konkurrenten für die übermächtige Konkurrenz aus Stuttgart zu kreieren, wussten sie, worauf man sich eingelassen hatten. Die S-Klasse war nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den USA der Maßstab, wenn es um das hochpreisige Luxussegment ging. Könige, Politiker, hoch gestellte Persönlichkeiten und erfolgreiche Geschäftsleute schworen zumeist einhellig auf die Nobelklasse aus Stuttgart. Dagegen wollten die Münchner ein Luxusmodell stellen, das nicht nur gut aussah, und jeglichen Luxus bot, sondern auch mit Innovationen und Fahrspaß glänzte. Denn genau hierin glaubte man, die Schwachstelle im nahezu vollkommenen Sindelfinger Wohlfühlpaket entdeckt zu haben.
Erster Versuch Ende der 60er Jahre
Nachdem der erste Versuch Ende der 60er Jahre mit dem BMW E3 für kaum mehr als ein schwäbisches Schmunzeln gesorgt hatte, sollte beim ersten 7er BMW alles anders werden. Die Fahrdynamik eines BMW gepaart mit Luxusausstattung, üppigen Dimensionen und dem größtmöglichen Langstreckenkomfort sollte den erhofften Erfolg bringen. Unter dem internen Code E23 wurde der erste echte Konkurrent der Mercedes S-Klasse entwickelt. Ein bulliger Auftritt mit kraftvollen Karosserieelementen, großen Rädern, der charakteristischen Doppelniere und Doppelscheinwerfern sollten auf der Autobahn vielen Vorausfahrenden Angst machen und nicht nur in Grünwald für Applaus sorgen.
Im Jahre 1977 feierte der 4,86 Meter lange und rund 1,6 Tonnen schwere 7er BMW seine Weltpremiere. Nicht nur das Außendesign mit dem rundlichen Heck und dem Hofmeister-Knick sorgten für Aufsehen. Während in Stuttgart bei der 116er Baureihe noch immer auf Chrom im Überfluss gesetzt wurde, ging der erste 7er BMW deutlich zurückhaltender an Fensterrahmen und Stoßstangen mit dem edlen Metall um. Stattdessen gab es versenkte Türgriffe, Kunststoffelemente, eine Motorelektronik und einen scharfen Blick, der vielen nicht mehr aus dem Sinn gehen sollte.
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