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Was Oldtimer wertvoll macht:
Hohe Preise für alte Bleche
06. Juni 2008, 10:16
 | Der Preis für einen Oldtimer richtet sich nicht immer nach dessen Zustand. Emotionale Erinnerungen oder ein prominenter Vorbesitzer bringen meistens einen höheren Aufschlag. |
Nicht immer ist der Zustand verantwortlich für den Preis
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| Foto: dpa |
Von Heiko Haupt
Der Wert eines Autos entwickelt sich seltsam: Am Anfang wird für viel Geld der Neuwagen erstanden, dann sinkt mit jedem gefahrenen Kilometer der Wert, bis das einstige Schmuckstück irgendwann für kleine Summen als Gebrauchter verramscht wird. Jahrzehnte später sieht die Sache wieder ganz anders aus - falls keine Schrottpresse dazwischen gekommen ist. Dann reift der wertlose Gebrauchte unter bestimmten Voraussetzungen zum gesuchten Oldtimer, dessen Wert oft den Neupreis übersteigt.
Top-Zustand kein Garant für Höchstpreise
Der Zustand steht bei der Suche nach einem klassischen Auto im Mittelpunkt. Schließlich haben nur wenige Oldtimer-Liebhaber Spaß dran, einen durchgerosteten Blechhaufen zu erstehen. Also gilt, dass ein gut erhaltenes Fahrzeug mehr Wert ist als eines, dessen Vorbesitzer sich nicht um Pflege und Wartung gekümmert haben.
Doch auch eine aufwendige Top-Restaurierung ist kein Garant für Höchstpreise. «Sehr gut restaurierte Fahrzeuge gibt es viele, seltener sind aber die eher unberührten Zeitzeugen», sagt Bastian Schonauer, Oldtimer-Experte des Automobilclubs von Deutschland (AvD) in Frankfurt/Main. Wenn zum Beispiel ein wirklich altes Auto aus den 30er Jahren gut erhalten, aber mit den Spuren der Zeit angeboten wird, kann es sein, dass dessen Wert höher liegt, als der eines vergleichbaren Modells, das von Grund auf neu aufbereitet wurde.
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