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Renault-Vertriebsvorstand Holger Böhme:
«Skoda ist Vorbild für Dacia»
18. September 2008, 11:17
 | Renault hat sich mit Dacia große Ziele gesetzt. In Deutschland soll die Marke so wachsen wie die VW-Tochter Skoda, sagt Renault-Vertriebsvorstand Holger Böhme der Autogazette. |
Renault-Vertriebsvorstand Holger Böhme
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| Foto: Renault |
Renault nimmt sich mit Dacia in Deutschland die VW-Tochter Skoda zum Vorbild. «Wir möchten eine Marke gründen, die eine gute Akzeptanz hat und die im Preis-Leistungs-Verhältnis zu den Top Drei gehört. Wenn die Marke Dacia - wie wir es beim Sandero zeigen - den Design-Wandel schafft, kann sie eine zweite Marke a la Skoda werden», sagte Renault-Vertriebsvorstand Holger Böhme der Autogazette.
Showrooms in den neuen Bundesländern
Um den Erfolg der Marke weiter zu forcieren, werden ausgewählte Renault-Händler in Zukunft die Modelle der rumänischen Renault-Tochter in ihren Schauräumen prominenter als bisher platzieren. «Im nächsten Jahr rechnen wir mit 30 bis 40 Händlern, die über einen eigenen Dacia-Showroom verfügen. Ein Großteil wird in den neuen Bundesländern sein, weil wir da eine Riesenchance sehen, die Marke weiter zu stabilisieren», so Böhme.
Neben der Platzierung der Dacia-Modelle setzt der deutsche Ableger auch auf mehr Sportlichkeit. Mit dem Megane, Twingo und Clio hat Renault schon eine eigene sportliche Palette wie Opel mit den OPC-Modellen oder Abarth bei Fiat, die laut Böhme demnächst mit neuen Modellen erweitert wird. «Wir wollen Spezialisten ausbilden, die sich dem Thema widmen und Renault Sport eine ganz neue Dimension verleihen.»
Dabei hofft Böhme, dass die dem «Vertrag 2009» geschuldeten Einsparungen von weltweit 5000 Stellen die deutsche Filiale nur peripher berühren werden und über Modelle wie Altersteilzeit oder Ruheständler regeln lasse. «Wir gehen davon aus, dass wir gegebenenfalls das Ziel mit Einstellungsstopp und natürlicher Fluktuation erreichen können.» Trotz Einsparungen soll natürlich der Marktanteil weiter gesteigert werden. «Unser mittelfristiges Ziel lautet, in den nächsten drei Jahren mit Renault und Dacia - lassen wir die LKW mal weg -auf ungefähr 5,5 Prozent zu kommen. Dacia soll sich bei einem Prozent einpendeln, Renault bei 4,5 Prozent. Wenn wir das schaffen, sind wir sehr, sehr gut unterwegs.»
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