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Peugeot 308 SW 1.6 HDi FAP:
Sieben auf einen Streich
17. Juli 2008, 06:42
 | Peugeot stellt den 308 breiter auf. Ob eine dritte Sitzreihe beim SW wirklich von Nöten ist, sei dahingestellt. Der kleine Kombi zieht sich auch mit nur zwei Reihen gut aus der Affäre. |
Peugeot 308 SW
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| Foto: Peugeot |
Von Thomas Flehmer
Das tapfere Schneiderlein hätte in der Gegenwart seine helle Freude. Der schlaue Handwerker aus dem Märchen der Gebrüder Grimm könnte derzeit auf die Schnelle Sieben auf einen Streich erfassen. Denn der Trend zum Siebensitzer in der Kombiklasse hält an - sieben Personen teilen sich auf 2,71 Meter Radstand den Innenraum. Auch beim neuen Peugeot 308 SW kann man erkennen, dass eine dritte Sitzreihe in diesem Segment eigentlich noch nichts zu suchen hat und den ansonsten guten Gesamteindruck schmälert.
Wertiger Innenraum
Denn in der letzten Reihe können nur Kinder sitzen, die noch nicht aus dem Grundschulalter heraus sind. Zudem wird der Kofferraum durch die ausklappbaren Sitze auf Cabriogröße geschrumpft. Von den ursprünglich 508 Litern, die bis auf stolze 1736 Liter erweitert werden können, bleibt nichts mehr übrig. Schultaschen und Tüten müssten auf das Dach.
Dort aber würden sie die Sicht versperren, weil der 308 SW ab der Ausstattungsvariante Sport serienmäßig ein Glasdach im Angebot hat, für das sich gut drei Viertel aller Kunden entscheiden werden. Die 1,68 Quadratmeter große Fläche verschafft allen nicht nur eine schöne Sicht. Denn das viele Licht, das in den Innenraum gelangt, erweitert die an sich schon gute Atmosphäre. Die Materialien wirken wertig, die Instrumente sind übersichtlich angebracht, die Sitze geben den nötigen Halt. Wird auf die dritte Reihe verzichtet, bleibt allen fünf Insassen genügend Raum auch für eine längere Tour, da die zweite Reihe verschiebbar ist und der Radstand des kleinen Kombis von vornherein zehn Zentimeter länger als bei der Limousine ist.
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