header linksheader logoheader rechts
nav headEin Produkt der Netzeitung
nav soft nav soft
Lesezeichen anlegen:
Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews

BMW X3 2.0d:

Image ist das halbe Leben

08. Juli 2008, 07:25
Der BMW X3 In diesen Tagen rüstet die Konkurrenz stattlich auf. Die Langschläfer Mercedes GLK und Audi Q5 gehen an den Start und haben nur ein Ziel: den BMW X3 zu stürzen. Der erfolgreiche Bayer hat viele Stärken - selbst als Basisversion.
Der BMW X3
 
Foto: AG/Mertens


Von Stefan Grundhoff

Kein anderer Premiumhersteller hat den Trend zu Mittelklasse-SUV besser erkannt, als die Bayern. Ob Zufall oder Kalkül - seit Jahren schöpfen die Münchner den noblen Rahm des Kompakt-SUV-Segments ab. Dabei bekam das Design des X3 nicht nur Applaus und das sportlich-straffe Fahrwerk ist nicht nach jedermanns Geschmack. Doch die Konkurrenz kam lange nur aus Asien, war alles andere als Premium und kaum ein SUV bot mehr Sportlichkeit als der X3. Neben der Gunst des Erstgeborenen genug Gründe, zum jahrelangen Bestseller zu werden. Das Basistriebwerk greift dabei die meisten Kunden ab. Die optischen Überarbeitungen der Modellpflege gingen auch an dem Zweiliter-Commonrail-Diesel nicht spurlos vorbei. Aus den ehemals allzu mageren 110 kW / 150 PS wurde nunmehr 130 kW / 177 PS und 350 Nm ab 1.750 U/min. Nach wie vor nicht viel für ein Auto mit 1,9 Tonnen. Wichtiger ist jedoch die Möglichkeit, eine Automatik ordern zu können.

Kaum spürbares Turboloch

Mehr zum Thema
  • Das Gerangel der Nachzügler
  • Nicht nur im Gelände zu empfehlen
  • Hartge bläst mit X3 zum Halali
  • Nächster BMW X3 als Vollhybrid

  • Zeigt sich der Vierzylinder nach einem kaum spürbaren Turboloch zunächst willig und engagiert, sieht es im höheren Drehzahlbereich deutlich träger aus. Hier vermisst man zwei weitere Zylinder und mindestens einen halben Liter Hubraum - besonders wenn man auf der Autobahn unterwegs ist. Auch bei Überholvorgängen auf der Landstraße gerät der 177 PS starke Vierzylinder schnell an seine Grenzen und lässt den BMW-typischen Fahrspaß zumindest seitens des Triebwerks vermissen. Beeindruckend zeigen sich jedoch der sparsame Durchschnittsverbrauch von gerade einmal acht Litern Diesel auf 100 Kilometern und die exzellente Geräuschdämmung. Denn außer einem leichten Säuseln ist kaum etwas zu nehmen und auch die Vibrationen wurden für einen Vierzylinder überraschend erfolgreich unterdrückt.

    Wenn schon kein Dreiliter-Diesel, der mit einfacher oder doppelter Turboaufladung zu bekommen ist, dann würde sich preissensible Kunden eine Zwischenlösung nach Vorbild von 3er- oder 5er-Reihe in Form eines X3 2.5d wünschen. Doch die behält BMW seinen X3-Kunden seit Markteinführung vor und zwingt die Anhänger der Freude-am-Fahren-Fraktion in teure Regionen. Wer mehr will, muss eben auch mehr bezahlen - für den X3 3.0d mindestens 44.900 Euro. Das sind exakt 7.000 Euro als für den kleinen Vierzylinder. Viel Geld für spürbar mehr Fahrspaß. Immerhin schafft der kleine Diesel den Spurt 0 auf 100 km/h in beachtlichen 8,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 206 km/h. Wer Dynamik will, muss eifrig schalten.

     SEITEN  1  2  3 Weiter 
    line
    line
        
    line
    drucken » Artikel drucken
    line
    drucken » Artikel versenden
    line
    Mehr im Ressort
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    line
    Zum Artikel
    greyline
    Partnerlinks
    • Goodwheel.de
    • Reifen
      Shop für Sommer- und Winterreifen führender Marken.
    greyline greyline greyline
    greyline