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Seat Ibiza 1.9 TDI:
Gezähmter Diesel
13. Mai 2008, 05:40
 | Serienmäßiges ESP gehört künftig zur Ausstattung in jedem Seat Ibiza. Ab 14. Juni setzt die vierte Generation des Kleinwagens auch noch andere Achtungszeichen im Segment.
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Der Seat Ibiza
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| Foto: Seat |
Von Martin Woldt
Die Kleinwagenliga, das sind Autos so um die vier Meter. Sie ist seit Jahren eine Polo- und Corsa-Domäne. Der Seat Ibiza kam über Achtungserfolge kaum hinaus. Ob dass, ab 14. Juni anders wird, wenn die vierte Generation des Autos anrollt, ist schwer zu sagen. Aber mit dem Einstand wird immerhin ein lange beklagtes Tabu im Segment gebrochen. ESP gehört fortan zur Serie im Ibiza. Bislang kostete der Schleuderblocker 525 Euro extra. Jetzt kriegt man ESP mit Berganfahrhilfe und Reifendruckkontrolle inklusive. Das gibt?s selbst bei den Konzernbrüdern VW Polo und Skoda Fabia so noch nicht.
Zwei Fahrwerksversionen
Beiden voraus hat der Ibiza auch die neue VW-Plattform A0. Sie bewirkt unter anderem, dass der Kleinwagen auf etwa drei Zentimeter breiterer Spur unterwegs ist. Bei unseren ersten Fahreindrücken überzeugte das Kurvenverhalten mit guter Spurstabilität.
Man kann sich für eine komfortable Fahrwerksversion mit angenehmem Geräuschniveau entscheiden, aber auch eine sportliche wählen, die mit strafferen Federn und Dämpfern den Oberwagen ziemlich ungerührt durch die Kurve keilt. Den Unterschied spürt man zudem am Steuer, wo die Komfortversion doch das Gefühl zulässt, lieber noch mal nachzufassen.
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