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Ewiger Traum:
Schwimmautos wieder im Trend
08. April 2008, 11:01
 | In den 60er Jahren stand das Amphicar hoch im Kurs. Nun erlebt der Traum, mit einem Auto auch zu Wasser unterwegs zu sein, seine Renaissance. |
Das Amphicar versinnbildlicht immer noch den Traum vom Schwimmauto
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| Foto: dpa |
Von Heiko Haupt
Ein Auto, das schwimmen kann - diesen Traum haben schon viele Konstrukteure geträumt. Tatsächlich ist es nicht bei bloßer Träumerei geblieben. Der ganz große Erfolg ist bisherigen Schwimmfahrzeugen allerdings versagt geblieben - trotzdem sind sie auch im Jahr 2008 wieder ein Thema. Schließlich sorgte der Schweizer Autobauer Rinspeed auf dem Genfer Autosalon gerade erst mit seinem Tauchauto «sQuba» für Aufsehen.
Amphicar als Vorreiter
Wenn es um Schwimmautos geht, fällt immer wieder der Name Hanns Trippel. Er war es, der jenes Fahrzeug entwickelte, das bis heute als Inbegriff des Schwimmautos gilt. Amphicar hieß die Konstruktion aus den 60er Jahren, die mit ihrer Präsenz auf Seen und Flüssen bei vielen Menschen eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat.
Immer wieder wurden seitdem neue Projekte angeschoben, immer wieder blieb ihnen der Erfolg versagt. Was unter anderem auch an der meist extrem aufwendigen Konstruktion lag. «Eine Schwierigkeit besteht darin, die verschiedenen Antriebsarten für den Betrieb auf der Straße und im Wasser in dem Fahrzeug unterzubringen und das alles auch noch völlig wasserdicht zu machen», erklärt Herbert Schulze, Oldtimer-Experte der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in Stuttgart. Das treibt auch die Kosten in die Höhe.
Trotz der Schwierigkeiten wurde auch nach dem Amphicar weiter entwickelt. Schulze nennt als Beispiel den Amphi-Ranger: Bei diesem von etwa 1983 bis 1995 in Deutschland gebauten Auto handelte es sich um ein Nutzfahrzeug, das vor allem bei Behörden zum Einsatz kam.
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