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Autoclubs fordern Klarheit über Biosprit-Pläne
13. Februar 2008, 09:21
 | ADAC und AVD bemängeln fehlende Inhalte bei der von der Bundesregierung geplanten Erhöhung von Biosprit-Anteilen. «Ist die Umweltverträglichkeit gleich Null, macht die Sache keinen Sinn», sagte AVD-Pressesprecher Sven Janssen der Autogazette. |
Die CO2-Bilanz zur Herstellung von Ethanol muss geklärt sein
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| Foto: dpa |
Von Thomas Flehmer
ADAC und der Automobilclub von Deutschland (AVD) fordern inhaltlich klare Vorgaben bei der von der Bundesregierung geplanten Erhöhung der Ethanolbeimischung von zehn Prozent ab dem 1. Januar 2009. «Sowie die Hersteller als auch die Politik müssen jetzt ihre Hausaufgaben machen und klare Fakten schaffen», sagte Sven Janssen, Pressesprecher des AVD, der Autogazette. Bisher seien die Autofahrer angesichts ungeklärter Gewährleistungsrisiken in höchstem Masse irritiert, ob sie ihr Fahrzeug mit dem höheren Anteil an Ethanol noch ohne Schäden betanken könnten
Bis zu 20 Prozent aller Fahrzeuge betroffen
Während der Verband der Automobilindustrie (VDA) behauptet, E10 wäre nur für rund ein Prozent des Fahrzeugbestands ungeeignet, ist diese Zahl aus sicht des ADAC unhaltbar. «Unsere Recherchen bei den Herstellern haben ergeben, dass bei den deutschen Marken weit mehr Fahrzeuge betroffen sind, als der VDA angibt», so ADAC-Präsident Peter Meyer.
Besonders ältere Fahrzeuge seien für die Betankung ungeeignet, ergänzt der AVD. Janssen spricht von einer Grauzone «zwischen 160.000 und zehn Millionen Fahrzeugen», die nicht mit E10 betankt werden können. Diese müssten dann das bis zu 15 Cent teurere SuperPlus tanken. Insgesamt waren zum Januar 2008 49,3 Millionen Autos in Deutschland zugelassen.
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