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Regierung und VDA kritisieren EU-Pläne
19. Dezember 2007, 15:29, aktualisiert 19. Dezember 2007, 16:46
 | Die Bundesregierung und der Verband der Automobilindustrie haben den Vorschlag der EU-Kommission bezüglich des CO2-Grenzwertes kritisiert. EU-Kommissar Günther Verheugen blieb der Pressekonferenz fern. |
EU-Umweltkommissar Stavros Dimas
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| Foto: dpa |
Der von der EU-Kommission vorgeschlagene Grenzwert bei den CO2-Ausstößen ist in Deutschland zurückgewiesen worden. Als ökonomisch nicht günstig bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Begrenzung des CO2-Ausstoßes auf 120 Gramm pro Kilometer. «Ich glaube, dass hier Industriepolitik gemacht wird zu Lasten Deutschlands deutscher Autohersteller.» Grundsätzlich sei es aber richtig, dass man auf einen durchschnittlichen Flottenverbauch von 120 Gramm CO2 pro Kilometer komme.
120 Gramm befürwortet
Kurz zuvor hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, dass bis 2012 der Ausstoß von Kohlendioxid nicht den Wert von 120 Gramm pro Kilometer überschreiten dürfe. Von 2012 an soll eine Strafzahlung zwischen 20 Euro bis 95 Euro im Jahr 2015 pro Gramm über dem Grenzwert gezahlt werden.
Genau an diesem Punkt verdeutlicht sich das Dilemma, in dem vor allem die deutschen Hersteller stecken. Die Angebotspalette beherbergt zu viele große und schwere Fahrzeuge. Zwar bemühen sich alle Hersteller darum, den Ausstoß zu senken, doch die Physik lässt sich nicht hinters Licht führen, sprich: Große Autos sind schwerer als Kleinwagen, verbrauchen somit mehr Kraftstoff und stoßen deshalb mehr CO2 aus.
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