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Erste-Hilfe-Kurs:
Angsthasen am Unfallort
23. Juli 2008, 10:07
 | Im Notfall geht es um Sekunden, da ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Doch Deutschlands Autofahrern fehlt es am eignen Zutrauen, sich bei einem Unfall zu bewähren. |
Motorradunfall
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| Foto: dpa |
Der einmalige Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses beim Erwerb des Führerscheins reicht nach Ansicht der vieler Autofahrer nicht aus. Bei einer Umfrage der Sachverständigenorganisation DEKRA unter 1.400 Autofahrerinnen und Autofahrern sprachen sich 84,1 Prozent dafür aus, eine Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses zur Pflicht zu machen. Jeder zweite Befragte (46,5 Prozent) hält ein einen erneuten Kurs nach 3 Jahren für sinnvoll, 41,2 Prozent sprachen sich für eine Auffrischung nach 5 Jahren aus.
Kenntniserwerb liegt oft lang zurück
Der letzte Erste-Hilfe-Kurs lag bei fast der Hälfte (49,1 %) mehr als 5 Jahre zurück, bei einem knappen Drittel (31,7 %) mehr als 10 Jahre. 15,9 Prozent der Befragten hatten sich zuletzt vor mehr als 20 Jahren mit der Erstversorgung am Unfallort und stabiler Seitenlage vertraut gemacht. Etwa jeder Sechste (17,1 %) traut sich nicht zu, am Unfallort Erste Hilfe zu leisten, aus Angst etwas falsch zu machen. Besonders viele Frauen fürchten, dabei Fehler zu machen. Fast jede Vierte (23,3 %) traut sich die Notfallhilfe nicht zu. Bei den Männern sind es nur 14,2 Prozent. (AG)
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