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Tipps vom TÜV-Experten:
Spritsparfaktor Mensch
18. Juli 2008, 11:56
 | Man hört oft davon und handelt doch zu selten danach. Ein guter Teil der Höhe unserer Tankstellenquittung kann durch uns selbst beeinflusst werden. |
Der Frust an der Tankstelle
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| Foto: dpa |
Die konstant hohen und ständig noch steigenden Spritpreise reißen derzeit tiefe Löcher ins Budget vieler Autofahrer. Doch ein Bleifuß ist kein Schicksal. «Durch vorausschauende Fahrweise ohne Zeitverlust kann jeder Autofahrer bis zu 25 Prozent Kraftstoff sparen», verrät TÜV Rheinland-Kraftfahrt-Experte Hans-Ulrich Sander: «Rechtzeitiges Hochschalten bei etwa 2000 Umdrehungen reduziert die Motorendrehzahl und somit den Verbrauch erheblich. Bei modernen Pkw kommt man auch im fünften oder sechsten Gang ruckelfrei durch den Stadtverkehr.» Dabei widerspricht Sander gleichzeitig einem weit verbreiteten Vorurteil: «Untertouriges Fahren schadet dem Motor keinesfalls.» Für Automatik-Autos gilt: beim Beschleunigen das Gaspedal leicht lupfen. Dann wählt das Getriebe von selbst die nächste höhere Fahrstufe.
Möglichst spät auskuppeln
Beim Heranfahren an eine rot leuchtende Ampel sollte man das Fahrzeug rollen lassen und so spät wie möglich auskuppeln. So nutze man die Schubabschaltung des Motors optimal. Denn: Geht der Fuß vom Gas, unterbrechen Einspritz-Aggregate die Kraftstoffzufuhr. Die Maschine würde gleichzeitig den Wagen, ohne Sprit zu verbrennen, abbremsen. Das gilt auch auf Strecken mit Gefälle. Bislang nur wenige Modelle besitzen bereits eine ökonomische Start-Stopp-Automatik, die im Stand den Motor von selbst abschaltet. Deshalb empfiehlt es sich, im Stau oder bei Ampelstopps von mehr als 15 Sekunden das Triebwerk manuell abstellen. «Eine Stunde Leerlauf kostet mindestens einen Liter Kraftstoff», weiß TÜV Rheinland-Fachmann Sander.
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