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Gestiegene Mobilitätskosten:
Mit Umsicht auf Preisschock reagieren
15. Juli 2008, 09:44
 | Der Preis für das Autofahren ist in den zurückliegenden zwölf Monaten um über vier Prozent gestiegen. Experten raten indes, sich davon nicht verrückt machen zu lassen. Vielmehr sollte man nach Einsparpotenzial schauen. |
Preisexplosion an den Tankstellen
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| Foto: dpa |
Beim Thema Auto stehen Begriffe wie Fahrspaß längst nicht mehr im Vordergrund. Derzeit sind es vor allem die Kosten, die so manchem das Autofahren vermiesen. Wer die Nachrichten verfolgt, muss fast glauben, dass Mobilität in absehbarer Zeit ein Luxusgut wird. Experten aber raten, sich nicht von solchen Schreckensszenarien beeinflussen zu lassen. Sinnvoller ist es, sich mit dem eigenen Verhalten und den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
Erschreckende Kraftstoffpreise
Wenn es um die Kosten geht, wirken gerade die Kraftstoffpreise erschreckend: Diesel ist mittlerweile so teuer wie Benzin, das Benzin wiederum hat Literpreise erreicht, die vor nicht langer Zeit undenkbar erschienen. Der ADAC in München hat jüngst ausgerechnet, dass die Preise für das Autofahren allein in den vergangenen zwölf Monaten um 4,3 Prozent angestiegen sind.
Das hört sich schlimm an, sagt aber kaum etwas über die eigenen Kosten aus. Der Verkehrssoziologe Alfred Fuhr vom Automobilclub von Deutschland (AvD)empfiehlt daher ein Vorgehen, wie es Millionen Menschen regelmäßig im Fernsehen anschauen: In der Serie «Raus aus den Schulden» rechnet Schuldnerberater Peter Zwegat seinen Klienten vor, welche Kosten sie haben - und wie sich diese senken lassen. «Jeder sollte auch im Hinblick auf das Auto schauen, welche Kosten es wirklich gibt und wo sich sparen lässt.»
Dabei geht es um Versicherungen und Steuern ebenso wie um die Spritkosten. Am Ende dürfte sich laut ADAC-Sprecher Maximilian Maurer eines herausstellen: «Bei den steigenden Kosten reden wir derzeit nicht von Bereichen um mehrere tausend Euro im Jahr, sondern über niedrige dreistellige Beträge.»
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