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Hohe Spritpreise:
Deutsche lassen ihr Auto öfter stehen
08. Juli 2008, 13:28
 | Die stark angestiegenen Kraftstoffpreise haben ein Umdenken bei den Autofahrern bewirkt. Doch selbst die drastische Erhöhung kann am Statussymbol nicht rütteln. |
Immer mehr Autofahrer lassen ihr Auto stehen
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| Foto: dpa |
Die hohen Spritpreise machen sich bemerkbar: Die Mehrheit der deutschen Autofahrer lässt ihr Auto inzwischen öfter auch mal stehen, wie eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Maritz Research in Hamburg ergab. Dennoch scheint die Schmerzgrenze an der Zapfsäule noch nicht erreicht. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) hält erst einen Spritpreis von mehr als zwei Euro für nicht mehr akzeptabel. Gleichzeitig versuchen aber schon jetzt 67 Prozent der Befragten, unnötige Fahrten zu vermeiden. Und ein Viertel der Deutschen verzichtet komplett auf längere Fahrten oder die Auto-Reise in den Urlaub.
Weiterhin das liebste Kind
Auch auf die Fahrweise haben die hohen Spritpreise Einfluss: Mehr als 63 Prozent der Autofahrer gaben an, dass sie wegen der hohen Kraftstoffpreise ihren Fahrstil geändert haben. Ebenso viele halten ihr Fahrzeug in einem guten Zustand, um Kraftstoff zu sparen.
Trotzdem bleibe das Auto der Deutschen liebstes Kind, so die Autoren der Studie. So denke zwar jeder zweite über die Anschaffung eines sparsameren Fahrzeugs nach, ein kleineres Auto zu kaufen, erwägen aber nur 18 Prozent. Dazu ist der fahrbare Untersatz noch zu sehr ein Statussymbol innerhalb der Gesellschaft. Und der Umwelt zuliebe wollen nur 28 Prozent der Autofahrer auf unnötige Fahrten verzichten. Für die Studie wurden 1581 Autobesitzer befragt. (dpa/tmn)
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