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Ab 2009 veränderte Hauptuntersuchung:
TÜV-Check nach neuen Kriterien
04. Juli 2008, 11:16
 | Die Elektronik soll bei den künftigen Hauptuntersuchungen eine größere Rolle spielen. Doch die Kosten setzen der Detailprüfung durchaus enge Grenzen. |
Beim TÜV
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| Foto: dpa |
Von Heiko Haupt
Die Neuzeit des Automobilbaus, so scheint es, ist bei den Prüforganisationen noch nicht wirklich angekommen. Denn obwohl die Karossen von heute mit Elektronik vollgestopft sind, rumpeln sie bei den Hauptuntersuchungen wie eh und je über die Bremsenprüfstände und werden auf Rostbefall untersucht. Doch nach und nach schleicht sich auch hier die Moderne ein. Wenn von 2009 an die Neufahrzeuge des Jahres 2006 zum ersten «TÜV-Termin» anrollen, wird auch die Elektronik verstärkt ein Thema sein.
Elektronik von entscheidender Bedeutung
Dass es bei den Hauptuntersuchungen Veränderungen geben musste, ist seit langem klar: Denn mittlerweile beeinflussen nicht mehr allein die Profiltiefe der Reifen oder die Dicke der Bremsbeläge über die Verkehrssicherheit. «Die Fahrzeugsicherheit wird heute überwiegend von der Elektronik bestimmt», sagt Arnulf Volkmar Thiemel vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern). Daher müssen auch die Prüfungen das Thema stärker berücksichtigen. Als wichtiges Datum gilt der April 2006. Entschieden wurde, dass Fahrzeuge, die ab diesem Zeitpunkt neu zugelassen wurden, künftig bei den Hauptuntersuchungen im Hinblick auf die Elektronik intensiver in Augenschein genommen werden. Allerdings können auch ältere Fahrzeuge den neuen Prüfungen unterzogen werden - etwa wenn ein Modell aus dem Jahr 2005 technisch dem aus dem Jahr 2006 entspricht. «Bei einem Golf V werden sicher auch etwas ältere Fahrzeuge nach den neueren Vorgaben geprüft», sagt Jürgen Bönninger, Vorsitzender des Ausschusses Fahrzeugtechnik im Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.
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