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Trend verschlafen:
US-Automarkt auf steiler Talfahrt
02. Juli 2008, 13:00
 | In den USA sorgen die gestiegenen Kraftstoffpreise für ein Absatz-Desaster der heimischen Autoindustrie. Ruinöse Rabattschlachten bewahren vor dem Imageschaden, können aber die Milliardenverluste nicht verhindern. |
Spritfresser sind in den USA nicht mehr so gefragt - stehen aber zur Verfügung
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| Foto: GM |
Von Roland Freund
Amerikas große Autobauer machen derzeit den Alptraum jedes Autofahrers durch: Bergab auf steiler Straße - und dann versagen die Bremsen. Nach einer tiefroten Halbzeitbilanz drohen auf dem US-Automarkt laut Experten 2008 die niedrigsten Absatzzahlen seit mehr als einem Jahrzehnt. Selbst die bisher gegen den Trend fahrenden deutschen Autobauer haben schwer zu kämpfen.
Konjukturflaute besorgt den Rest
Der Umbruch ist gewaltig: Jahrelang verdienten General Motors (GM), Ford und Chrysler prächtig an ihren Geländewagen und Pickups. Im Erfolg verschliefen sie die Trendwende. Längst suchen US-Kunden immer häufiger kleinere, sparsamere Autos, von denen nicht nur heimische Autobauer paradoxerweise gar nicht genug liefern können.
Richtig schlimm aber trifft alle Hersteller die Konjunkturflaute in den USA. So brach der gesamte Automarkt im Juni um mehr als 18 Prozent ein. Mit BMW (minus 17 Prozent bei der Hauptmarke) erwischte es auch die deutsche Nummer eins in den USA kräftig. Spürbar zulegen konnte außer Audi keiner der deutschen Hersteller.
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