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Ducati Monster 696:

Italienischer Alleskönner

02. Juli 2008, 07:07
Die Ducati Monster 696 Fünfzehn Jahre nach Premiere der ersten Monster wagt sich Ducati erstmals an eine grundlegende Überarbeitung der erfolgreichen Baureihe. Als erstes hat es das Einstiegsmodell M 696 erwischt.
Die Ducati Monster 696
 
Foto: Ducati


Von Thilo Kozik

Ein Blick genügt, um festzustellen: An dieser Ducati Monster ist alles anders. Der Rundscheinwerfer ist unglaublich flach, der Tank kein Tank mehr, sondern Airbox. Dafür sind die beiden Hälften abnehmbar und können gegen andersfarbige getauscht werden. Ein Hybridrahmen aus Ducati-Gitterrohrgeflecht mit leichten Aluguss-Profilen umrahmt den neuen Motor, eine massive Zweiarmschwinge, das hochgezogene Stummelschalldämpfer-Duo und die LED-Heckeinheit sind ebenfalls neu.

Ursprungsidee bleibt

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  • Das Erstaunliche daran: So deutlich die Veränderungen gegenüber der «alten» Monster im Detail auch ausfallen, das Motorrad als Ganzes bewahrt die Ursprungsidee von Miguel Angel Galluzzi, dem Schöpfer der ersten M 900 - nur noch gedrungener, noch muskulöser. Das Bewahren des Charakters hat seinen guten Grund: Bis heute verkaufte das Bologneser Werk die gigantische Zahl von 200.000 Monster.

    Die Vorderansicht der Ducati Monster 696
     
    Foto: Ducati


    Die M 696 kündet von einer neuen Monster-Brut, die diese Zahl noch deutlich steigern soll. Dafür bekam die 696 einen überarbeiteten Antrieb auf Basis der Vorgängerin Monster 695: Der klassische luftgekühlte Desmo-Twin mit exakt 696 Kubikzentimeter Hubraum und zwei Ventilen zeigt sich mit zahlreichen inneren Maßnahmen und neuen Zylinderköpfen aufgepeppt um sieben PS auf 74 munter galoppierende Pferdchen, das fleischige Drehmoment beträgt 69 Newtonmeter. Erstmals sorgt ein Einspritz-System von Siemens-VDO fürs Gemisch, das unauffällig arbeitet bis auf einen Ruck beim Gasanlegen aus dem sanften Schiebebetrieb heraus.

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