|
Fahrbericht Suzuki XL-7 3.6 Limited:
Ohne Europa-Ticket
24. Juni 2008, 07:38
 | Gerade in Europa will Suzuki weiter zulegen. Aber vorerst nicht mit dem XL-7. Ihm fehlt etwas, worauf der alte Kontinent nach Suzukis Ansicht wartet. Deshalb bleibt er, wo er schon ist: in den USA.
|
Der Suzuki XL-7
|
| Foto: Suzuki |
Von Stefan Grundhoff
Auf den Straßen von New York zeigt der Suzuki XL-7, dass er auch in Europa durchaus eine Chance hätte. Doch ohne Dieselmotor geben die Suzuki-Verantwortlichen dem preislich sehr günstigen XL-7 bisher keine Chance. Einen Suzuki XL-7 gab es ehemals auch auf dem europäischen Markt. Das Vorgängermodell vom Grand Vitara krönte die Palette mit einem Topmodell namens XL-7. In den USA ist der XL-7 ein eigenständiges Fahrzeug in der deutlich höher positionierten Suzuki-Range. ?Sicherlich könnten wir uns ein SUV in der Größe eines XL-7 mit sieben Sitzplätzen auch in Europa gut vorstellen?, so Minoru Amano, Präsident der Suzuki International Europe GmbH, ?nicht nur weil es ein wachsendes Segment ist. 2007 haben wir in ganz Europa rund 334.000 Fahrzeuge verkauft; davon waren ein Viertel Grand Vitara.?
Ohne Diesel kein Europa-Tiket
Aber ohne Selbstzünder kein Europa-Einsatz. Damit geht Suzuki einen anderen Weg als Nissan, Edelbruder Infiniti oder Mazda. Suzukis XL-7 basiert auf der gleichen Plattform wie der Chevrolet Equinox, mit dem er in Kanada auf einer Linie produziert wird. Mit fünf Metern Gesamtlänge und einem Radstand von 2,85 Metern wird er deutlich über dem Grand Vitara positioniert und tritt zumindest von den Dimensionen gegen Fahrzeuge wie Jeep Grand Cherokee oder Nissan Pathfinder an. Sein Design ist abgesehen von den geradezu avantgardistisch gezeichneten Frontleuchten und einer nach oben gezogenen Kunststoffschürze wenig auffällig.
|