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Interview BMW-Entwicklungsvorstand Draeger:
«Langfristig wird Wasserstoff die Lösung sein»
12. Juni 2008, 08:39
 | BMW wird 2008 den Absatz seiner EfficientDynamics-Modelle fast verdoppeln. Im Interview mit der Autogazette spricht Entwicklungsvorstand Klaus Draeger zudem über Hybrid- und Elektroautos, CO2-Vorgaben und die Zukunft des Dieselmotors. |
Klaus Draeger
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| Foto: BMW |
Der Autobauer BMW überdenkt mit Blick auf den Achtzylinder-Motor sein Diesel-Angebot. «Wir haben mit den Sechszylinder-Twin-Turbo-Motoren große Erfolge im Markt. Von daher müssen wir uns die Frage stellen, ob wir zukünftig noch einen Achtzylinder-Dieselmotor brauchen», sagte Entwicklungsvorstand Klaus Draeger im Interview mit der Autogazette.
Diesel hat weiter Vorteile
Trotz des gestiegenen Dieselpreises sieht Draeger den Diesel nicht vor dem Aus. «Dieselfahrzeuge bieten dem Kunden immer noch signifikante Verbrauchsvorteile gegenüber dem Benziner», so Draeger.
Autogazette: Herr Draeger, die Autofahrer haben für einen Liter Diesel derzeit rund 1,50 Euro zu bezahlen. Ist das der Anfang vom Ende für den Dieselmotor?
Klaus Draeger: Nein. Dieselfahrzeuge bieten dem Kunden immer noch signifikante Verbrauchsvorteile gegenüber dem Benziner.
Autogazette: Hat der hohe Dieselpreis dazu geführt, dass bei BMW die Bestellungen von Selbstzündern zurückgegangen sind?
Draeger: Das können wir nicht bestätigen. In der Schweiz gibt es bereits seit längerer Zeit hohe Dieselpreise, dennoch steigen dort die Diesel-Zulassungen.
Autogazette: BMW hatte bereits vor der Spritpreis-Rally einen Strategie-Wechsel bei den Diesel-Motoren verkündet: Weg vom Achtzylinder hin zum Sechszylinder TwinTurbo. Müssen Sie Ihre Dieselstrategie erneut überdenken?
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