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Interview mit Europapolitikerin Harms:
«Erleben einzigartige Verzögerungstaktik»
10. Juni 2008, 16:24
 | Der Kompromiss zwischen Deutschland und Frankreich bei den Klimaschutzauflagen für die Autoindustrie sei eine Provokation des Europaparlaments. Eine solche Intervention könne nur auf Ablehnung stoßen, sagte die Europapolitikerin der Grünen, Rebecca Harms, der Autogazette. |
Rebecca Harms
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| Foto: Grüne |
Rebecca Harms hat mit Bedauern auf die Einigung zwischen Deutschland und Frankreich bei den Klimaschutzauflagen für die Autoindustrie reagiert. «Die Einigung zwischen Frau Merkel und Herrn Sarkozy wird dazu führen, dass die massenweise Produktion und Einführung von günstigen und klimafreundlichen Autos nochmals verschleppt wird», sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament im Interview mit der Autogazette.
Provokation des Parlaments
Frau Harms kann sich nicht vorstellen, dass diese Einigung zwischen Deutschland und Frankreich Zustimmung in Brüssel finden wird. «Ich glaube, dass das eher als eine Provokation des Europäischen Parlaments angesehen wird, weil wir uns in einem intensiven Beratungsprozess befinden. Eine solche Intervention seitens zweier großer Mitgliedsstaaten kann nicht auf Zustimmung, sondern nur auf Ablehnung stoßen», sagte Harms, die zugleich stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Klimawandel ist.
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