Koalition einig:
Keine Belastung für Altfahrzeuge
08.06.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Außerdem sei ein Steuertausch zwischen Bund und Ländern verabredet, hieß es in dem Bericht. Dabei geht es um die dem Bund bislang zustehende Versicherungssteuer im Ausgleich für die Kfz- Steuer, auf die die Länder Zugriff haben. Zudem solle es bei der Kfz- Steuer auch nach der Reform bei einem linearen Steuertarif bleiben. Der vom Umweltministerium favorisierte progressive Tarif sei fallengelassen worden. Nach ARD-Informationen haben bereits alle unions- geführten Landesregierungen Zustimmung zu dem Steuertausch signalisiert. Auch das Bundesfinanzministerium und die SPD-Länder seien gesprächsbereit.
PKW-Halter müssten sich nach der Neuregelung auf höhere Steuern einstellen, hieß es in dem Bericht weiter. Laut einer Modellrechnung des Bundesfinanzministeriums würden die Steuern für einen VW Golf mit einem CO2-Ausstoß von 168 Gramm pro Kilometer von derzeit 94 auf 167 Euro steigen. Für einen Porsche steige der Betrag sogar von 243 auf 537 Euro. Laut Vorschlag des Finanzministeriums soll es eine Freigrenze von 100 Gramm CO2 pro Kilometer geben. Danach wären zwei Euro je Gramm CO2 pro Kilometer zu zahlen. (dpa)

