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Moto Guzzi Stelvio 1200:
Angriff auf die Weißwurst
29. Mai 2008, 07:01
 | Mit der Stelvio 1200 möchte Moto Guzzi dem Bestseller BMW R 1200 GS allzu gerne Konkurrenz machen. Wer italienisches Design mag, wird sich am neuen, eigenständigen und leistungsstarken V2-Motor erfreuen. |
Moto Guzzi Stelvio 1200
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| Foto: Moto Guzzi |
Von Thilo Kozik
Mit flüchtigem Blick betrachtet könnte man die neue Moto Guzzi Stelvio für einen Ableger der BMW R 1200 GS halten - die hochbeinige Italienerin hat sich einiges vom verlockenden Konzept der Bajuwarin abgeschaut. Selbst bei der Ausstattung - einer Domäne der GS - braucht sie sich nicht zu verstecken: Multifunktionsdisplay im Cockpit, höhenverstellbares Windschild, heizbare Lenkergriffe, verstellbarer Brems- und Kupplungshebel, in den Rahmen integrierte Kofferhalter, variable Sitzhöhe, Speichenräder, Einarmschwinge, Kardanantrieb und natürlich die aktuellste Version des neuen V2-Vierventilmotors, der bereits in der Griso 8V seinen Dienst verrichtet.
Stolze Techniker
Auf ihren Motor sind die Guzzi-Techniker besonders stolz, schließlich habe man ihn in der Rekordzeit von eineinhalb Jahren entwickelt und zum Einsatz gebracht. Er besitzt zwar immer noch das markentypische Layout eines luft-/ölgekühlten und längs eingebauten 90-Grad-V2, dank größerer Bohrung auf 95 mm sowie längerem Hub von 81,2 Millimetern beträgt sein Hubraum nun 1151 Kubikzentimeter.
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Der Motor der Moto Guzzi Stelvio 1200 leistet 105 PS
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| Foto: Moto Guzzi |
Mehr als 75 Prozent der Bauteile wurden gegenüber dem alten Zweiventil-Motor ausgetauscht. Wesentlicher Unterschied ist der neue Zylinderkopf, in dem jetzt eine Nockenwelle, per Zahnkette angetrieben, vier Ventile steuert. Das Resultat sind eine kompaktere Bauweise und eine Leistungssteigerung bei der Stelvio auf 105 PS bei 7000/min sowie ein Drehmoment von 108 Nm bei 6500/min. Das sind satte 20 PS mehr als beim alten Guzzi-Zweiventiler.
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