Musharraf hatte die Ermittler von Scotland Yard nach dem Attentat vom 27. Dezember in Rawalpindi eingeladen, nachdem Verschwörungstheorien auch die Regierung belastet hatten und das Vertrauen in eine unabhängige Untersuchung fehlte. Die Parlamentswahlen wurden nach dem Attentat verschoben und nun auf den 18. Februar festgesetzt. Die religiös vorgeschriebene 40-tägige Trauerperiode nach Bhuttos Tod lief am Donnerstag aus, rund 10.000 Menschen versammelten sich daher an ihrem Grab. Die PPP, die inzwischen von Bhuttos Ehemann Asif Ali Zardari geleitet wird, kündigte an, den Wahlkampf nun wiederaufzunehmen. Für den Samstag war erstmals wieder eine große Wahlkampfveranstaltung geplant. Am Donnerstag hatte die Polizei in Zusammenhang mit dem Attentat zwei Verdächtige in Rawalpindi festgenommen. Bereits im Januar waren zwei Verdächtige inhaftiert worden, darunter ein 15-Jähriger. (AP)