Britische Politiker kritisieren eigene Irak-Truppe
03.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die britische Regierung hatte im Oktober erklärt, wichtige Ziele des Militäreinsatzes seien erreicht. Die Zahl der noch im Irak stationierten Truppen werde zum kommenden Frühjahr um mehr als die Hälfte auf 2500 Mann reduziert. Bereits im September hatten sich die letzten britischen Soldaten aus Basra zum außerhalb der Stadt gelegenen Flughafen zurückgezogen. Seit Beginn des Irak-Krieges im März 2003 kamen 173 Briten ums Leben.
Derweil wurde am Montag in Basra nach Angaben von Augenzeugen ein Dozent der Universität in der Nähe seines Hauses im Stadtzentrum von Unbekannten erschossen. In der rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Mossul starben bei einem Gefecht nach Angaben der Agentur Aswat al-Irak sieben mutmaßliche Extremisten und vier Polizisten.
In Mossul seien zudem zwei Leichen von Mordopfern gefunden worden. In der Provinz Dijala nördlich von Bagdad töteten Extremisten nach Angaben aus Sicherheitskreisen zwei Zivilisten und einen Polizisten. Die US-Armee meldete, in der Ortschaft Tarmija im Norden Bagdads hätten amerikanische Soldaten sieben mutmaßliche El-Kaida-Terroristen gefangen genommen. (dpa)

