Staatspräsident Hugo Chávez gesteht seine Niederlage ein
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Die Bürger von Venezuela haben die Verfassungsreform von Staatspräsident Hugo Chávez abgelehnt. Der Reformentwurf sah unter anderem die unbegrenzte Wiederwählbarkeit des Präsidenten vor.
Die Bürger des südamerikanischen Erdöllandes Venezuela haben in einem Referendum die von Staatspräsident Hugo Chávez geplante Einführung des Sozialismus mit knapper Mehrheit abgelehnt. Nach Auszählung von rund 88 Prozent der Stimmen sei der erste Teil der vorgesehenen Verfassungsänderungen von 50,70 Prozent und der zweite von 51,05 Prozent der Wähler zurückgewiesen worden, teilte die Wahlbehörde CNE in der Nacht zum Montag (Ortszeit) in Caracas mit. Eine Änderung des ablehnenden Ergebnisses sei im Verlauf der weiteren Stimmenauszählung rechnerisch nicht mehr möglich, erklärte CNE-Präsidentin Tibisay Lucena.
Es ist die erste Abstimmungsniederlage von Chávez in knapp neun Regierungsjahren. Nach dem Scheitern der angestrebten Verfassungsreform darf der Linksnationalist nun nach Ende seiner Amtszeit im Jahr 2012 nicht mehr für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren. Der Reformentwurf sah unter anderem die unbegrenzte Wiederwählbarkeit des Präsidenten vor. (dpa)