Musharraf will Ausnahmezustand aufheben29. Nov 2007 17:05  |  Musharraf beugt sich der Kritik | Foto: AP |
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In Islamabad bewegt sich etwas: Pakistans Präsident beugt sich der internationalen Kritik und will den Ausnahmezustand in gut zwei Wochen aufheben. Bei der Wahl werde er keine Behinderung dulden.
Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf will den international kritisierten Ausnahmezustand in seinem Land am 16. Dezember aufheben. Kurz nach seiner Vereidigung als Präsident sagte er am Donnerstag in einer Ansprache an die Nation, die Parlamentswahlen am 8. Januar würden «frei und transparent».
Musharraf rief die Opposition auf, die Wahlen nicht zu boykottieren. Er werde «keine Art von Behinderung» des demokratischen Prozesses erlauben, versicherte der frühere Armeechef. Wenige Stunden vor der Ansprache war er als ziviler Präsident vereidigt worden.
Ein Ende des Notstandes, den Musharraf am 3. November verhängt hatte, ist eine zentrale Forderung der Opposition und des Westens. Der Präsident verteidigte den drastischen Schritt am Donnerstag. «Meine erste Priorität war, Pakistan zu retten», sagte er in seiner Ansprache. Das Land sei durch Terrorismus und eine «Verschwörung» bedroht gewesen. Teile der Medien hätten die Krise weiter angefacht. «Mit dem Prozess, den ich umsetzte, ist das Land zurück auf den Weg der Demokratie gebracht worden.» (dpa)
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