In die Defensive gedrängt sah sich Senator John McCain, der seinen Kurs verteidigte, derzeit in den USA lebenden illegal Eingewanderten auch eine Möglichkeit zu geben, die Staatsbürgerschaft zu erlangen. «Wir müssen anerkennen, dass auch dies Gottes Kinder sind», erklärte McCain. Aber auch die Grenzen müssten verstärkt werden, betonte er. Verteidigen musste sich auch Mike Huckabee, der als Gouverneur von Arkansas Kindern illegal Eingewanderter das Recht zugestanden hatte, sich um Stipendien für Hochschulen zu bewerben. «Wir sind ein besseres Land, das die Kinder nicht für die Vergehen ihrer Eltern bestraft», sagte Huckabee.Die Debatte konzentrierte sich aber dann doch auf die Bewerber, die in den Umfragen führen. Giuliani liegt zwar landesweit in Front, in den Staaten Iowa und New Hampshire, in denen in fünf Wochen gewählt wird, liegt er aber hinter Romney. Dieser wiederum wird in Iowa von Huckabee und in New Hampshire von Giuliani und McCain bedrängt.
Ein Fragesteller, der frühere Brigade-General Keith Kerr, fragte die Bewerber nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen in den Streitkräften, wobei er sich selbst auch dazu bekannte. Was er nicht erwähnte war aber, dass er im Komitee für Schwulen und Lesben der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Rodham Clinton mitarbeitet.(Liz Sidoti/AP)