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Bush warnt vor «nuklearem Holocaust»

29. Aug 2007 13:20
US-Präsident Bush spricht vor US-Kriegsveteranen
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US-Präsident Bush hat die atomare Bedrohung durch den Iran als «nuklearen Holocaust» bezeichnet. Zuvor hatte Teheran angekündigt, das Machtvakuum im Irak zu füllen, sollten die USA scheitern.

In überaus scharfer Form hat US-Präsident George W. Bush Teheran davor gewarnt, sich im Irak einzumischen. Der Iran destabilisiere - wie auch die Terrorgruppe Al Qaeda – den Nahen Osten und bedrohe damit auch die Sicherheit anderer Länder, sagte Bush am Dienstag in einer Rede vor Kriegsveteranen in Reno im US-Bundesstaat Nevada. Um die Bestrebungen Teherans zu verhindern, müsse der Krieg im Irak gewonnen werden. Ein vorzeitiger Abzug hätte dramatische Folgen für die gesamte Region.

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Die bislang schärfste Warnung an die Adresse Teherans kam nur wenige Stunden nachdem der Iran angekündigt hatte, das politische Machtvakuum im Irak zu füllen, sollten die Briten und Amerikaner scheitern. Die Macht der Besatzer im Irak werde immer schneller zerstört, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Nuklearer Holocaust

In seiner Rede warnte Bush erneut vor einem atomar aufgerüsteten Iran. Er beschwor die Gefahr eines «nuklearen Holocausts» im Mittleren Osten und rief Freunde und Verbündete dazu auf, Teheran zu isolieren und Sanktionen zu verhängen. Er werde gegen diese Gefahr vorgehen, «bevor es zu spät ist», drohte der Präsident.

Die USA beschuldigen den Iran, Aufständische und Milizen im Irak auszubilden und zu bewaffnen. Die Regierung in Teheran weist dies zurück und wirft den USA vor, mit seinen Soldaten im Irak für die anhaltende Gewalt verantwortlich zu sein.

Weitere 50 Milliarden für den Irak

Unterdessen braucht Bush nach einem Bericht der «Washington Post» weitere 50 Milliarden Dollar, um die Kosten des Irak-Krieges zu decken. Er werde seine Forderung voraussichtlich im September dem US-Kongress vorlegen, schrieb die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf ein Regierungsmitglied. Das US-Abgeordnetenhaus hatte Anfang August Militärausgaben von knapp 460 Milliarden Dollar für das im Oktober beginnende neue Haushaltsjahr bewilligt.

Der US-Präsident gerät wegen der anhaltenden Gewalt im Irak und mangelnder Fortschritte immer stärker unter Druck. Auch unter den Republikanern bröckelt die Unterstütung. Erst jüngst hatte ein einflussreicher Parteifreund Bush gedrängt, mit dem Truppenabzug noch vor Weihnachten zu beginnen. (nz)

 
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