14.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy mit Ehefrau Cécilia
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Opposition in Frankreich verlangt, dass Cécilia Sarkozy die Hintergründe der Freilassung der Bulgarinnen in Libyen offen legt. Die Präsidentengattin soll vor einen Ausschuss geladen werden.
Die französischen Sozialisten wollen Präsidentengattin Cécilia Sarkozy vor den parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Waffengeschäft mit Libyen zitieren.
Weil die Ehefrau von Nicolas Sarkozy eine wesentliche Rolle bei der Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern in Libyen gespielt habe, müsse sie angehört werden, sagten die oppositionellen Abgeordneten Pierre Moscovici und Jean Glavany am Dienstag Pariser Medien.
Der von den Sozialisten beantragte Untersuchungsausschuss soll im Herbst die Hintergründe des Rüstungsgeschäft klären, der nach der Freilassung der Krankenschwestern bekannt geworden war. Präsident Sarkozy hatte gesagt, es habe «keine Gegenleistung» gegeben. (dpa)