netzeitung.deGroßer Spenden-Vorsprung für Obama

 Herausgeber: netzeitung.de

Bevor die US-Wähler überzeugt werden können, müssen die demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten ausreichend Spenden einsammeln. Einer der drei Anwärter ist dabei besonders erfolgreich.

Wenn nur das Geld zählen würde, hätte Barack Obama das Rennen um den demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten längst gewonnen. Insgesamt 31 Millionen Dollar sammelte er in den vergangenen drei Monaten für den partei-internen Wahlkampf ein.

Die Summe lag damit höher als die seiner beiden Hauptkonkurrenten, Hillary Clinton und John Edwards, zusammen. Alle drei wollen für die Demokraten in den kommenden Präsidentschafts-Wahlen antreten und müssen sich dafür einem Kräfte zehrenden parteiinternen Wahlkampf stellen

Die Senatorin von New York, Hillary Clinton, kam auf 27 Millionen Dollar – jedoch können nur 21 Millionen für den Vorwahlkampf der Demokraten ausgegeben werden. Privatpersonen dürfen 2300 Dollar für die Vorausscheidung bei den Demokraten und weitere 2300 Dollar für das folgende Rennen um die Präsidentschaft spenden.

Sowohl Clinton als auch Obama haben bereits ausreichend Geld beisammen, um ihren Wahlkampf zu finanzieren. Interessant ist jedoch, dass der Abstand zwischen Obama und den anderen demokratischen Kandidaten deutlich gewachsen ist. Der dritte im Bunde, der Senator von North Carolina Edwards, kam in den vergangenen drei Monaten sogar nur auf magere neun Millionen Dollar, die er bei seinen Unterstützern einsammeln konnte. (nz)