26. Jun 2007 12:35
Die iranische Regierung will Fatah und Hamas zu Versöhnungs-Gesprächen nach Teheran einladen. Auch der Westen könnte einbezogen werden.
Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im norwegischen Parlament, Olav Akselsen, zeigte sich der Iraner auch aufgeschlossen für Gespräche mit dem Westen über die Krise bei den Palästinensern. Das wichtigste sei, dass die Einigkeit unter den Palästinensern wiederhergestellt werde. Der Westen, vor allem Washington, achte seinen eigenen «Ruf nach Demokratie» nicht, kritisierte Hadda-Adel. Er verwies auf den Wahlsieg der radikalislamischen Hamas anfang vergangenen Jahres. Seitdem hat der Westen die Hamas geführte Regierung boykottiert.
Nach der Machtübernahme im Gaza-Streifen durch Hamas vor zwei Wochen hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Fatah) diese für abgesetzt erklärt. Bei einem Treffen am Montag im ägyptischen Scharm al-Scheich hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert Abbas symbolisch den Rücken gestärkt, Ägyptens Staatspräsident Husni Mubarak Hamas zu Verhandlungen aufgerufen. Zugeständnisse an Hamas lehnten die Konferenzteilnehmer aber ab. (dpa)