Indiens Präsident soll Tötung Behinderter erlauben
25.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Wie die Zeitung «The Indian Express» am Montag berichtete, schrieb der Mann, er und seine Familie bräuchten etwa 3000 Rupien (55 Euro) im Monat zum Überleben. Doch nach zahlreichen Anträgen hätten ihm die Behörden im Bundesstaat West Bengal lediglich eine Behindertenpension in Höhe von 500 Rupien (9 Euro) für eine Tochter angeboten, weil zwei Mitglieder einer Familie nicht unterstützt werden könnten.
Es gebe keinerlei medizinische Betreuung für seine spastisch gelähmten Töchter im Alter von 36 und 41, die nach Angaben der Zeitung oft stundenlang auf dem Lehmboden vor der Hütte liegen. Die Behörden in dem Bundesstaat kündigten an, die Angelegenheit zu überprüfen. (dpa)

