Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte die inhaftierten Krankenschwestern und den Arzt vor zehn Tagen im Gefängnis als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft in Tripolis besucht. Bei der libyschen Führung hatte Steinmeier auf eine rasche Freilassung gepocht.Gleichzeitig hatte er ein fortgesetztes Engagement zugesichert, um das Los der HIV-infizierten Kinder weiter zu verbessern. Zu Details oder möglichen Verhandlungsergebnissen schweigt der Minister. Die EU, der Bulgarien zu Jahresbeginn beigetreten ist, sowie die USA bemühen sich um die Freilassung der zum Tode Verurteilten. (nz/dpa)