Das Bundeskriminalamt riet allen Urlaubern, zum Geldabheben im Ausland niemals Wechselstuben und Postagenturen, sondern stets nur offizielle Banken aufzusuchen. Bei der Geldeingabe am Automaten müsse die Eingabe der Pin-Nummer stets mit der Hand oder Geldbörse abgedeckt werden.Zwei Bandenmitglieder erhielten jeweils 18 Jahre Haft. Acht weitere Betrüger müssen zwischen einem Jahr und sechseinhalb Jahren ins Gefängnis. Unter den Anklagepunkten war auch Anstiftung zum Mord, dabei waren deutsche Urlauber jedoch nicht betroffen. Gefasst wurden die Täter Mitte März 2006 in Zusammenarbeit von BKA und türkischer Polizei. Die Beamten hatten 1,25 Millionen Euro und neun Autos sichergestellt.
Das BKA arbeitet nach eigenen Angaben seit 2004 mit den türkischen Behörden zusammen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Zahl der Fälle, in denen deutsche Urlauber mit gefälschten Karten betrogen worden seien, um mehr als die Hälfte zurückgegangen. (dpa)