Briten widerrufen Geständnisse gegenüber Iran
06.04.2007
Herausgeber: netzeitung.de
iranischen Fernsehen, seien sie in irakischen Gewässern gewesen, als sie von iranischen Revolutionsgarden festgenommen wurden, sagte einer der Marinesoldaten am Freitag auf dem Marinestützpunkt Chivenor in der Grafschaft Devon. Sie hätten ihre Position ständig über das Satellitenortungssystem GPS kontrolliert.
In Gefangenschaft hätten sie unter konstantem psychologischen Druck gestanden, so ein Soldat weiter. Ihnen seien sieben Jahre Haft angedroht worden, sollten sie nicht eingestehen, in iranisches Hoheitsgebiet eingedrungen zu sein.
Der Soldat Felix Carman bekräftigte die britische Position, wonach die Gruppe in irakischen Gewässern aufgegriffen wurde. «Lassen Sie mich das klarstellen: Egal, was wir in der Vergangenheit sagten, wir waren in irakischen Gewässern.» Das
iranische Fernsehen hatte Entschuldigungen der Briten für einen illegalen Grenzübertritt ausgestrahlt, Großbritannien kritisierte dies als Propaganda. Die 15 Soldaten waren am Mittwoch nach fast zwei Wochen Gefangenschaft frei gekommen. (dpa/AP)

