Britischer General schlägt Kamikaze-Angriffe vor
03.04.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Demnach fragte Generalmajor David Walker Piloten bei einer Ausbildungsveranstaltung, was sie tun würden, wenn bei einem Anti-Terror-Einsatz ihre Waffensysteme versagten. «Denken Sie, dass es unzumutbar wäre, wenn ich die Anweisung gäbe, ihr Flugzeug abstürzen zu lassen, um ein Fahrzeug mit einem Taliban- oder Al-Qaeda-Befehlshaber zu zerstören?», zitierte «The Sun» den Generalmajor.
Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, hat Walker Fragen nach dem Verhalten von Piloten in Situationen aufgeworfen, in denen es um Leben oder Tod gehe. Doch habe der Generalmajor nicht gesagt, dass er Kamikaze-Einsätze anordnen würde, betonte der Sprecher. Es handele sich um Entscheidungen, die so unwahrscheinlich und schrecklich sie auch seien, von Soldaten möglicherweise getroffen werden müssten.
Als die militärische Lage für die japanischen Streitkräfte damals immer aussichtsloser wurde, stellte die japanische Marine 1944 Sonderkampfverbände ihrer Marineflieger auf, die sich mit ihren Flugzeugen auf die amerikanischen Schiffe während des Pazifikkriegs stürzen sollten («Ein Schiff - ein Flugzeug»), in der Hoffnung, die drohende Niederlage dadurch abwenden zu können. (nz/AP)

