03.02.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Flut lässt 100.000 Indonesier obdachlos zurück
In Indonesiens Hauptstadt Jakarta sind tausende Menschen auf der Suche nach Zuflucht. Der Monsun hat die Zwölf-Millionen-Metropole überflutet - und die Regenfälle hören nicht auf.
Dem schlimmsten Hochwasser in Jakarta seit Jahren sind bereits mindestens fünf Menschen zum Opfer gefallen. Mehr als 100.000 Einwohner der indonesischen Hauptstadt wurden nach Angaben der Behörden obdachlos und suchten Zuflucht bei Verwandten oder in öffentlichen Gebäuden. In Teilen der Stadt stand das Wasser am Samstag rund eineinhalb Meter hoch.
«Wir müssen auf der Hut sein», erklärte ein Behördensprecher. «Das Wetter ist weiterhin unser Feind.» Noch rund zwei Wochen lang droht den Meteorologen zufolge weiterer Regen.
Die Überflutungen nach heftigen Regenfällen hatten die Zwölf-Millionen-Stadt Jakarta am Freitag mit Wucht getroffen. Mehr als 20.000 Gebäude standen komplett unter Wasser. Die Behörden sahen sich gezwungen, die Strom- und Wasserversorgung teilweise abzustellen. In einigen Vierteln der Innenstadt gingen die Fluten am Samstag leicht zurück, in den Außenbezirken stieg das Wasser laut Augenzeugenberichten aber an und der Wetterdienst warnte vor weiterem schweren Regen. (AP)