30.01.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Satelitenfoto eines Orkans
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
«Klimawandel» und «Erderwärmung» sollen für amerikanische Wissenschaftler verbotene Begriffe gewesen sein. Bei einer Anhörung im Kongress beschwerte sich der Verband besorgter Wissenschaftler über die Zensur.
Amerikanische Wissenschaftler haben sich über eine Unterdrückung missliebiger Umweltberichte durch die US-Regierung beklagt. Zahlreiche US-Klimaforscher wurden einem am Dienstag dem Kongress vorgelegten Bericht zufolge systematisch unter Druck gesetzt.
Fast die Hälfte von über 300 befragten Wissenschaftlern, die für verschiedene Behörden der Regierung gearbeitet haben, berichteten demnach über Manipulationsversuche in den vergangenen fünf Jahren.
Sie seien gedrängt worden, Begriffe wie «Klimawandel» oder «Erderwärmung» aus ihren Texten zu entfernen, betonte ein Sprecher des Verbands besorgter Wissenschaftler bei einer Anhörung im Kongress. Kontakte zu den Medien seien streng reglementiert worden. (nz)