netzeitung.deÜber Google zu verdächtigen Iranern

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Von der CIA erfuhr das US-Außenministerium zu wenig über Verdächtige im Atomstreit mit Iran. Ein Mitarbeiter wich daraufhin auf eine Internet-Suchmaschine aus.

Auf der Suche nach Informationen für einen UN-Resolutionsentwurf zum Iran ist das US-Außenministerium auf Google ausgewichen. Wie die «Washington Post» am Montag berichtete, war das Ministerium frustriert über die Verschwiegenheit des Geheimdienstes CIA.

Ein Mitarbeiter habe daraufhin die Begriffe «Iran» und «nuclear» in die Suchmaschine Google eingegeben. Auf diese Weise sei nach Verdächtigen gesucht worden, die in Irans Atomwaffenprogramm verstrickt sein sollen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Beamte des Außenministeriums. In einer Resolution könnten diese Personen mit Reise- und Handelsbeschränkungen belegt werden.

Die CIA gab laut der Zeitung aber schließlich doch noch eine Information preis, wenn auch erst nach der Internetrecherche. Keiner der zwölf Verdächtigen auf der Liste des Ministeriums steht nach Erkenntnissen des Geheimdienstes in direkter Verbindung mit dem umstrittenen iranischen Atomprogramm. (nz)