Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der bei den Wahlen gegen Prodi verloren hatte, nannte die Entscheidung einen «ersten positiven Schritt». Berlusconi hatte gleich nach den Wahlen Anfang April von Unregelmäßigkeiten gesprochen und das Ergebnis zunächst nicht anerkannt. Später gab es allerdings auch Vorwürfe, wonach Berlusconis Mitte-Rechts-Lager die Stimmenauszählung manipuliert habe: Mittels eines Computerprogramms sollen dabei Hunderttausende leer abgegebener Stimmzettel für die Berlusconi-Allianz gezählt worden sein.
Die Mitte-Links-Koalition hatte die Wahl nach einer spannenden Auszählung mit nur 25.000 Stimmen Vorsprung gewonnen. (nz)