Ein Durchbruch ist nach den jüngsten Äußerungen der Führung in Teheran allerdings kaum zu erwarten. Der iranische Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi bekräftigte am Sonntag, das Land werde die Forderung der Staatengemeinschaft nach einem Stopp der Urananreicherung nicht erfüllen.Der Iran sei bereit, mit der Europäischen Union sowie mit den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats und Deutschland zu verhandeln, sagte Assefi in Teheran. Die Forderung nach Aussetzung der Urananreicherung sei jedoch ein Thema der Vergangenheit, das nicht mehr zur Debatte stehe.
Das Angebot der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands an Teheran sieht politische und wirtschaftlich Anreize vor, wenn der Iran auf die eigene Anreicherung von Uran verzichtet. Die Antwort der iranischen Regierung vom 22. August wurde bislang vertraulich behandelt. Die USA und ihre Verbündeten bezeichneten sie als unbefriedigend. Ein Ultimatum an den Iran zur Einstellung der Urananreicherung lief am 31. August aus. (nz)