07.08.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Iranische Uran-Anreicherungsanlage
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Kongos Regierung hat einen Bericht über versuchten Uranschmuggel aus dem afrikanischen Land dementiert. Darin hatte es geheißen, Tansanias Zoll habe eine Lieferung des radioaktiven Materials in Richtung Iran abgefangen.
Die kongolesische Regierung hat einen Bericht über Uranschmuggel aus dem Osten seines Landes in Richtung Iran zurückgewiesen. Die britische Zeitung «Sunday Times» hatte berichtet, der Zoll in Tansania habe 2005 eine Uranlieferung aus dem Kongo abgefangen. Diese hätte nach Iran verschifft werden sollen.
Ein Regierungssprecher in Kinshasa dementierte. Alle nuklearen Aktivitäten im Kongo unterlägen der Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde, sagte er.
Die «Sunday Times» hatte sich auf einen Mitarbeiter der Zollbehörde in Tansania sowie einen unveröffentlichten Bericht von UN-Ermittlern vom 18. Juli berufen. Das Uran sei von einer seit langem geschlossenen Mine in Lubumbashi im Kongo auf dem Landweg über Sambia nach Tansania gebracht worden, berichtete die Zeitung. (nz)