Hakenkreuze in Ex-Juden-Ghetto in Rom
11.07.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Die Schmierereien befanden sich an Gebäuden nahe der Synagoge, unter anderem am Eingang zu einem koscheren Restaurant.
Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, hob die guten Beziehungen zwischen dem italienischen Staat und der jüdischen Gemeinde der Stadt hervor. Dennoch müsse der Vorfall als Alarmzeichen gesehen werden.
In jüngster Zeit habe es mehrere antisemitische Vorfälle gegeben, sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Roms, Leone Paserman. Er bezog sich damit auf Spruchbänder in Stadien und Schmierereien auf Wänden. Zu tätlichen Übergriffen wie in anderen Ländern sei es glücklicherweise aber nicht gekommen. (nz)

