Innenminister Giuliano Amato besuchte am Dienstag das Gotteshaus und verurteilte den Vorfall. «Als Italiener schäme ich mich und als Innenminister muss ich mir Sorgen darum machen, wie der jüdischen Gemeinde Sicherheit und Ruhe garantiert werden kann», wurde er zitiert.Der Oberrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, hob die guten Beziehungen zwischen dem italienischen Staat und der jüdischen Gemeinde der Stadt hervor. Dennoch müsse der Vorfall als Alarmzeichen gesehen werden.
In jüngster Zeit habe es mehrere antisemitische Vorfälle gegeben, sagte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Roms, Leone Paserman. Er bezog sich damit auf Spruchbänder in Stadien und Schmierereien auf Wänden. Zu tätlichen Übergriffen wie in anderen Ländern sei es glücklicherweise aber nicht gekommen. (nz)