20.12.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Bajram Kosumi
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Das Kosovo erhält nach dem Willen der UN-Verwaltung ein eigenes Innen- und Justizministerium. Serbien protestierte gegen die Entscheidung.
Die von der Uno verwaltete südserbische Provinz Kosovo wird ein eigenes Innen- und Justizministerium bekommen. Das gab die UN-Verwaltung Unmik in der Provinzhauptstadt Pristina bekannt. Kosovo-Regierungschef Bajram Kosumi lobte die Entscheidung als Schritt zum Aufbau eines demokratischen und europäischen Kosovo.
Das Außenministerium von Serbien und Montenegro kritisierte am Abend den Beschluss. Er sei in einem «falschen Augenblick» erfolgt. Die Uno hätte damit bis zum Ende der angekündigten Verhandlungen über den künftigen Status der Provinz warten sollen.
Seit Juni 1999 wird das mehrheitlich von Albanern bewohnte Kosovo von den Vereinten Nationen verwaltet. Die Unmik war bisher auch für Sicherheits- und Justizfragen zuständig. (nz)