Bush will Verdächtige weiter abhören lassen
Der US-Präsident verteidigte die Lauschangriffe als notwendig. Sie seien nicht illegal und es werde sie auch künftig geben. Der Kampf gegen die Terrororganisation Al Qaeda erfordere «ein neues Denken und Handeln». Er werde die Abhöraktion fortsetzen, «solange das Land einem Feind gegenübersteht, der amerikanische Bürger umbringen will».
Auch Justizminister Alberto Gonzales wies die Kritik an den Lauschangriffen zurück und verwies auf Beschlüsse des Parlaments nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. «Nach unserer Auffassung schließt die Zustimmung des Kongresses zum Einsatz militärischer Mittel im Kampf gegen den Terror auch das Abhören ein», erläuterte Gonzales im Sender CBS die Position der Regierung. (nz)

