netzeitung.deSchärfere Gesetze nach Unruhen in Sydney

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Lupe Schärfere Gesetze nach Unruhen in Sydney

Der australische Bundesstaat New South Wales hat Konsequenzen aus den Rassenkrawallen in Sydney gezogen. Die Polizei erhält größere Befugnisse.

Nach den Rassenkrawallen in Sydney hat das Parlament im australischen Bundesstaat New South Wales eine Ausweitung der Kompetenzen der Polizei beschlossen.

Die Beamten dürfen demnach künftig ganze Stadtviertel abriegeln, Autos beschlagnahmen und Kneipen schließen. Das berichten australische Medien am Donnerstag.

Grund für die Verschärfung der Gesetze sei, dass die Behörden neue Krawalle von weißen und arabischstämmigen Jugendlichen am Wochenende befürchteten, hieß es. Am Samstag und Sonntag sollen deshalb hunderte zusätzliche Polizisten im Einsatz sein.

Die Ausschreitungen hatten am Sonntag begonnen, als 5000 weiße Jugendliche auf Menschen mit arabischem Aussehen am Strand des Stadtteils Cronulla losgingen und rassistische Parolen riefen. In den folgenden zwei Nächten randalierten dann arabischstämmige Jugendliche in demselben Viertel. Dutzende Menschen wurden dabei verletzt. (nz)